Unser kleiner Wuschel Chance wurde in jämmerlichem Zustand und mit einem erblindeten Auge gefunden. Was nun die Röntgenaufnahme ans Licht gebracht hat, gleicht einem Sternenhimmel:
Chance ist von der Nasenspitze bis zum Ende seiner Stummelrute mit Schrotkugeln übersät! Selbst in seinen Hoden stecken Schrotkugeln. Das Projektil, was man auf der Aufnahme in seinem Hinterlauf sieht, ist beim Streicheln mit der bloßen Hand zu fühlen.
Wahrscheinlich sollte er erschossen werden und ist nur durch Glück diesem Schicksal entronnen.
Wieviel Schmerzen und Angst der kleine Kerl ertragen musste - das läßt einen vor Entsetzen sprachlos werden.
Wozu nur sind Menschen fähig?

aus dem Englischen übersetzt.
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Juli 2008
Heute morgen traf ich Al. Der Rüde wurde am Strand von Laganas gefunden. Sein Schädel ist stark verformt, vermutlich wurde er brutal auf den Kopf geschlagen. Auf dem rechten Auge ist er blind. Man hat ihm mit Schrotkugeln ins Gesicht geschossen. Die Schrotkugeln stecken noch immer in der Nase und vermutlich auch im Auge. Das Ohr ist zerfetzt. Ich weiß nicht wer ihm das angetan hat.
Ich bitte euch helft Al!
Er braucht dringend ein neues Zuhause, wo er sich von seinen Strapazen erholen kann. Notfalls muss auch noch das Auge entfernt werden. Jetzt bekommt er im Moment Antibiotika. Er ist Leishmaniose und Erlichiose negativ getestet. Al ist verträglich mit anderen Rüden, er ist ein sehr netter Hund. Mit Kindern geht er auch sehr lieb und behutsam um. Katzen mag er allerdings nicht.
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... ein kleines Stückchen Paradies...
Und doch ist nicht für alle diese Insel ein Paradies: Die Hunde und Katzen von Zakynthos! Sie laufen durch die Straßen, tummeln sich in Hotelanlagen, abgemagert. Hunde und Katzen, die geboren wurden, weil Menschen dies nicht verhindert haben, die nun keiner mehr will und für die sich niemand verantwortlich fühlt. Arme Geschöpfe auf der Suche nach Zuwendung und Liebe. Am Ende der Saison erwartet sie ein grauenhaftes Schicksal. Wenn der letzte Tourist die Insel verlassen hat und der größte Teil der Inselbewohner ebenfalls abgereist ist, um den Winter auf dem Festland oder in der Heimat zu verbringen und obendrein dann auch noch den eigenen Hund auf der Insel zurücklässt, dann beginnt die Zeit des Hungerns und des Leiden. Jedes Jahr werden Giftköder ausgelegt! Die Tiere verenden grausam. Nur wenige überleben den Winter.
Wolf war einer von diesen Hunden den keiner mehr haben wollte. Er vertraute den Menschen, er war ein sanfter Riese, der sich immer gerne streicheln ließ.
Er wurde tot in Kalamaki aufgefunden, vermutlich vergiftet! Seine Beine waren außerdem noch mit Stricken zusammengebunden!
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Er hätte es fast geschafft , wir hatten schon eine Pflegestelle für ihn. Alles war bereits in die Wege geleitet, nur noch 4 Wochen, dann hätte er die Insel verlassen können. Man hätte ihn vor diesem grausigem Schicksal bewahren können.
Wir dachten, er wäre bis zu seinem endgültigen Umzug in sein neues Zuhause an einem sicheren Ort untergebracht. Man hat ihn von diesem Ort, ohne nachzudenken einfach wieder auf der Strasse ausgesetzt und somit seinen Tod mit verschuldet.
Was geht nur in den Köpfen dieser Menschen vor?
Dagegen ist auch ein Tierschützer machtlos.